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LED

Größe: LED können sehr klein sein - kleiner als 2 mm² - Sie sind Kunststoffplatinen mit aufgedruckten Schaltungen


Einschalt-/Ausschaltzyklen: LED sind ideal für die Anwendungen in Leuchten, die oft an- und ausgeschaltet, anders als Glühlampen und Leuchtstofflampen, deren Lebensdauer durch An- und Ausschaten signifikant verkürzt werden.


Entladungslampen brauchen nach dem Ausschalten Zeit zum Abkühlen, bevor sie wieder gestartet werden können. Nach dem Neustart brauchen diese Lampen Zeitt, bevor sie ihre Nennleistung erreichen. Bei LED sind wird die volle Leistung praktisch sofort erreicht, die Sekunden- bruchteile vom Einschalten bis zur Erreichung der Nennleistung sind mit dem blossen Auge nicht wahrnehmbar.


Dimmung: LED können sehr einfach gedimmt werden, entweder durch Absenkung des Vorwärtsstroms, oder durch Veränderung der Amplitude. Diese Amplitudenänderung kann unter Umständen einen stroboskopischen Effekt erzeugen.


Kaltlicht: Im Gegensatz zu allen anderen Lampenarten erzeugen LED fast keine Wärme, LED strahlen keine Wärme in Form von Infrarotstrahlung ab, die unter Umständen empfindliche Objekte oder Werkstoffe beschädigen könnte. Die geringen Wärmemengen werden durch den Sockel der LED vollständig absorbiert.


Langsamer Leuchtkraftverlust: LED werden während ihrer Lebensdauer unmerklich dunkler. Ihre Leuchtkraft nimmt nach vielen 1000 Stunden sehr langsam ab, anders als bei Glühlampen, die ohne Vorwarnung sofort ausfallen, oder Entladungslampen, die am Ende der Lebensdauer anfangen zu flackern, bis sie ganz aufhören zu funktionieren.


Lebensdauer der Leuchtmittel: LED habe eine sehr lange Lebensdauer. Die Nutzungsdauer beträgt etwa 35,000 - 50,000 Stunden, bis zum völligen Versagen der LED nimmt die Leistung über weitere, tausende von Betriebsstunden sehr langsam ab. Zum Vergleich: Die typische Lebensdauer von Glühlampen beträgt 1,000 bis 2,000 h, die von Entladungslampen 10,000 bis 15,000 h. Die sehr niedrigen Verbrauchskosten und die Verängerung der Austauschintervalle senken die Unterhaltskosten von Beleuchtungsanlagen dramatisch.


Mechanische Festigkeit: LED sind Festkörperkomponenten (solid-state) und können daher fast nicht beschädigt werden. Gegen Schock, Stoß, Vibrationen und andere mechanische Belastungen sind sie unempfindlich - anders alls alle anderen Leuchtmittel.


Richtung des LED-Lichts: Der Festkörperaufbau der LED erlaubt es, durch die Gestaltung des Kunststoffkörpers das Licht der LED zu bündeln. Glüh- und Entladungslampen benötigen in der Regel Reflektoren, um das erzeugte Licht zu sammeln und zu bündeln. Bei leistungsstärkeren LED werden oft im Festkörper integrierte gosse Linsen verbaut, um den gleichen Effekt zu erfüllen. werden dann noch zusätzliche optische Linsen und Reflektoren verwendet, können auch sehr grosse Lichtmengen fokussiert werden.


Temperaturabhängigkeit: Die Leistung der LED hängt weitgehend von der Umgebungstemperatur des Raumes ab, in der die LED verwendet wird. Die Höhe der Umgebungstemperatur kann dazu führen, daß der Festkörper überhitzt wird und dadurch beschädigt oder zerstört oder die Lebensdauer der LED verkürzt wird - in dem Festkörper entsteht keine Wärme dürch den Betrieb der LED. Deswegen müssen geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Überhitzung der LED getroffen werden. Der Temperaturbereich, in dem eine LED betrieben werden kann umfaßt eine Spannne von -40 bis 100°C. Damit wird die Verwendung der LED im Innen- und Aussenbereich möglich. Zum Erreichen der optimalen Lebensdauer einer LED muss daher für ein entsprechendes Temperaturmanagement gesorgt werden.